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DDoS-Protection für Ihre Cloud-Server

Bei einem DDoS-Angriff senden viele Systeme gleichzeitig so viel Traffic an Ihren Server, dass Ihre Website, Ihr Game-Server oder Ihre API nicht mehr erreichbar ist. Die DDoS-Protection filtert diesen Traffic für jede IPv4-Adresse Ihrer Cloud-Server, bei uns Seeds genannt, bereits an unserer Netzwerkgrenze. Der Traffic Ihrer Nutzer erreicht Ihren Server weiterhin.

Vom Internet bis zu Ihrem Seed

Große Angriffe erkennt jeder Filter an ihrer Menge. Gezielte Angriffe sehen dagegen aus wie echte Anfragen. Folgen Sie dem Traffic bis zu Ihrem Seed und sehen Sie, wo welche Filter greifen.

Internet

So funktioniert ein DDoS-Angriff

DDoS steht für Distributed Denial of Service. Angreifer steuern dafür ein Botnetz, also tausende kompromittierte Computer und Geräte, die auf Kommando gleichzeitig Traffic an ein Ziel schicken. Es geht nicht ums Einbrechen, sondern um die Verfügbarkeit: Server, Netzwerk oder Anwendung sollen so ausgelastet werden, dass sie nur noch stark verzögert reagieren oder ganz ausfallen.

Echte Anfragen

Seitenaufrufe, Spielzüge, Logins, API-Aufrufe: alles, was Ihre Nutzer an Ihren Dienst senden und worauf sie eine Antwort erwarten.

Angriffspakete

Volumenangriffe schöpfen die Bandbreite aus. Protokollangriffe nutzen Schwachstellen in Netzwerkprotokollen, um Server und Netzwerkgeräte zu belasten. Anwendungsangriffe senden aufwendige Anfragen an eine einzelne Anwendung. Oft werden die Methoden kombiniert, um Schutzmaßnahmen zu umgehen.

Was ein Angriff bewirkt

Ein Server hat begrenzte Ressourcen: Bandbreite, Verbindungen, Rechenzeit. Unter Angriff gehen sie fast vollständig an den Angriffstraffic, echte Anfragen werden verzögert oder gar nicht mehr beantwortet. Bei einem öffentlich erreichbaren Dienst ist meist nicht die Frage, ob er angegriffen wird, sondern wann.

Der Checkout bricht ab

Shop-Kunden landen mitten im Bezahlvorgang im Timeout, jeder Ausfall kostet Umsatz.

Spieler fliegen raus

Auf Game-Servern brechen Verbindungen ab, der Server laggt, die Community wandert ab.

Der Dienst ist nicht erreichbar

APIs, VPN und interne Tools fallen aus, für alle gleichzeitig.

Bei uns behalten Sie die Kontrolle

Für jede IPv4-Adresse Ihrer Seeds entscheiden Sie selbst, wie sie geschützt wird. Schalten Sie um und sehen Sie, welcher Traffic bei Ihrem Seed ankommt.

DDoS-Protection dieser IP-Adresse

Automatische Filter aktiv

0Angriffspakete von den automatischen Filtern abgewehrt

Automatische Filter

Inklusivefür jede IPv4-Adresse Ihrer Seeds

Die automatischen Filter sind inklusive. Sie müssen den Schutz weder buchen noch einrichten. Volumetrische Angriffe begrenzen wir bereits an unserer Netzwerkgrenze. Übliche Angriffsmuster erkennen die automatischen Filter selbst.

  • Filterung an unserer Netzwerkgrenze
  • Für gängige Anwendungsfälle
  • Ohne Konfiguration und ohne Mehrkosten

Wo automatische Filter nicht reichen

Ein gezielter Angriff auf eine Anwendung reicht, um einen Game-Server oder einen Login lahmzulegen. Die automatischen Filter erkennen Angriffe an ihrer Menge und an eindeutig ungültigem Traffic. Gezielte Angriffe halten sich an das Protokoll und sehen auf Netzebene aus wie echte Anfragen. Um sie zu erkennen, muss der Filter wissen, wie Ihr Dienst normalerweise spricht.

0Angriffspakete haben die automatischen Filter passiert

Bei Angriffen jedes Detail im Blick

Laufende Angriffe auf Ihre IP-Adressen sehen Sie in Echtzeit in der Konsole. Nach dem Ende listet jeder Eintrag alle Details auf: Beginn und Dauer, Angriffsvektoren, maximalen Traffic, Herkunft nach Ländern, Netzen und Quell-IPs sowie die angegriffenen Ports und Protokolle. Daraus leiten Sie ab, wie Sie Ihre Filter anpassen.

Ziel-Port 51820, Protokoll UDP Maßgeschneiderten Filter für WireGuard auf dieser IP-Adresse aktivieren
Großteil der Pakete aus wenigen Netzen (ASN) Diese Netzbetreiber für Ihren Dienst sperren
Herkunft aus Ländern ohne eigene Nutzer Zugriff auf die Länder Ihrer Nutzer beschränken

Aus langjähriger Erfahrung

Seit 2011 schützen wir unsere Infrastruktur vor DDoS-Angriffen. Bei Ihrem Seed kommt ein ruhiger Strom an, die Zahlen aus unserem Netz dahinter:

99,95 %

von über 500 Angriffen pro Tag

werden automatisch abgewehrt.

5,1 Tbit/s

größter Angriff auf Kunden 2026

gefiltert, ohne Umschalten und ohne Analysepause.

7,4 Tbit/s

Anbindung unseres Netzes

Der Schutz liegt dauerhaft im Datenpfad, nicht erst im Angriff.

99,98 %

Verfügbarkeit unseres Netzes

im Jahresmittel.

Quelle: dataforest-Netz (AS58212), Stand 2026. Selbst nachprüfen:

StatusLooking GlassSmokepingAS58212 bei BGP Tools
Ihr Seed

0 echte Anfragen angekommen

0 Angriffspakete angekommen

Filter und Preise im Überblick

Seeds ansehen

Beide Filterarten im direkten Vergleich. Die automatischen Filter sind immer aktiv, individuelle Filter schalten Sie je IPv4-Adresse dazu.

Automatische Filter

Filtern volumetrische Angriffe und übliche Angriffsmuster für jede IPv4-Adresse, ohne Buchung und ohne Einrichtung.

Aktiv
Sofort ab dem ersten Start
Schützt vor
Volumetrischen Angriffen
Einrichtung
Keine
Maßgeschneiderter Anwendungsschutz
Nicht enthalten
Filter nach IP-Adressen, Ländern und ASNs
Nicht enthalten
Symmetrische Filterung
Nicht enthalten
Inklusivefür jede IPv4-Adresse Ihrer Seeds

Individuelle Filter

Maßgeschneiderte Filter für Ihre Anwendungen. Sie fangen auch gezielte Angriffe ab, die wie echte Anfragen aussehen.

Aktiv
In Sekunden, auch im Angriff
Schützt vor
Auch gezielten Angriffen
Einrichtung
Im Konfigurator
Maßgeschneiderter Anwendungsschutz
Enthalten
Filter nach IP-Adressen, Ländern und ASNs
Enthalten
Symmetrische Filterung
Enthalten
35,70 €
/ Monat je IPv4-Adresse
stundengenau abgerechnet,
0,057212 €
pro Stunde

Alle Preise inkl. 19% MwSt.

Seed erstellen

Was Sie selbst tun können

Auch mit DDoS-Schutz lohnt es sich, die Angriffsfläche klein zu halten, gerade bei Game-Servern.

Nur benötigte Ports öffnen

Schließen Sie mit einer Firewall alles, was nicht öffentlich erreichbar sein muss. Datenbanken und Admin-Oberflächen gehören nicht ins Internet.

Admin-Zugänge einschränken

Erlauben Sie SSH und Remote-Konsolen nur von bekannten IP-Adressen oder über ein VPN.

Den passenden Filter wählen

Für Dienste wie WireGuard, SSH oder Web gibt es maßgeschneiderte Filter. Sie kennen das Protokoll und lassen echte Verbindungen durch.

Verbindungen pro IP-Adresse begrenzen

Viele Server-Programme bringen Limits für Verbindungen und Anfragen pro IP-Adresse mit. Aktivieren Sie sie.

Software aktuell halten

Updates schließen Lücken, die Angreifer sonst mit wenigen Paketen gezielt ausnutzen.

Angriffe beobachten

Die Konsole zeigt Angriffe auf Ihre IP-Adressen mit Spitzenwerten und Herkunft. So können Sie Ihre Filter gezielt nachschärfen.

DDoS-Protection über die Public API steuern

Mit unserer Public API setzen Sie individuelle Filter aus Ihren Skripten oder Ihrer Deployment-Pipeline, etwa direkt nachdem Sie einen Seed erstellt haben.

API-Dokumentation
API="https://api.dataforest.net/api/v1/public"

curl -X POST "$API/ddos-protections/$PROTECTION_ID/actions" \
  -H "Authorization: Bearer $TOKEN" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "type": "ddos-protection.update-custom-filters",
    "policy": "block",
    "app_filters": [
      {
        "slug": "minecraft",
        "services": [
          {
            "slug": "game",
            "enabled": true
          }
        ]
      }
    ]
  }'
API="https://api.dataforest.net/api/v1/public"

curl -X POST "$API/ddos-protections/$PROTECTION_ID/actions" \
  -H "Authorization: Bearer $TOKEN" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "type": "ddos-protection.enable-custom-filters"
  }'
API="https://api.dataforest.net/api/v1/public"

curl -X POST "$API/ddos-protections/$PROTECTION_ID/actions" \
  -H "Authorization: Bearer $TOKEN" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "type": "ddos-protection.disable"
  }'

Fragen zur DDoS-Protection

Muss ich die DDoS-Protection buchen oder einschalten?

Nein. Die automatischen Filter sind für jede IPv4-Adresse Ihrer Seeds inklusive und ab dem ersten Start aktiv. Sie begrenzen volumetrische Angriffe an unserer Netzwerkgrenze und erkennen übliche Angriffsmuster selbst. Buchen müssen Sie nur die individuellen Filter, wenn Sie bestimmte Anwendungen gezielt schützen wollen.

Kann ich individuelle Filter während eines laufenden Angriffs aktivieren?

Ja. Änderungen an den Filtern sind in wenigen Sekunden ausgerollt. So schalten Sie den Schutz für eine Anwendung ein oder sperren ein auffälliges Netz oder Land, während der Angriff noch läuft.

Kann ich die individuellen Filter wieder abschalten?

Ja, jederzeit und je IP-Adresse. Ihre Konfiguration bleibt gespeichert, sodass Sie die Filter ebenso schnell wieder einschalten. Abgerechnet werden nur die Stunden, in denen die Filter eingestellt sind.

Wie werden individuelle Filter abgerechnet?

Stundengenau: Sie zahlen nur die Stunden, in denen individuelle Filter eingestellt sind, höchstens den Monatspreis je IPv4-Adresse. Der Preis bleibt gleich, egal für wie viele Anwendungen und Quellen Sie Filter einstellen.

Woran erkenne ich, dass mein Seed angegriffen wird?

Laufende Angriffe auf Ihre IP-Adressen sehen Sie in Echtzeit in der Cloud-Konsole. Nach dem Ende listet jeder Eintrag Beginn und Dauer, Angriffsvektoren, maximalen Traffic, die Herkunft nach Ländern, Netzen und Quell-IPs sowie die angegriffenen Ports und Protokolle. Daran sehen Sie, wie Sie Ihre Filter anpassen sollten.

Kann ich die DDoS-Protection per API steuern?

Ja. Über die Public API rufen Sie den Schutz Ihrer IP-Adressen ab, mit laufenden Angriffen und den Angriffen der letzten 30 Tage. Individuelle Filter setzen, aktivieren und deaktivieren Sie über Aktionen, etwa direkt aus Ihrer Deployment-Pipeline. Alle Endpunkte finden Sie in der API-Dokumentation.

Was ist der Unterschied zur Firewall?

Eine Firewall auf Ihrem Seed greift erst, wenn der Traffic bereits bei Ihrem Server angekommen ist. Bei einem Angriff ist die Leitung dann schon ausgelastet. Die DDoS-Protection filtert vorher in unserem Netz und lässt nur gültigen Traffic durch. Eine Firewall auf dem Seed bleibt trotzdem sinnvoll, um nicht benötigte Ports zu schließen.

Schützt die DDoS-Protection auch vor Angriffen auf Layer 7?

Die DDoS-Protection arbeitet auf Layer 3 und 4, also auf Netzwerk- und Transportebene. Die individuellen Filter kennen die Protokolle Ihrer Anwendungen, ersetzen aber keine Web Application Firewall. Gegen Angriffe auf Anwendungsebene, etwa massenhafte HTTP-Anfragen an einen Login, helfen zusätzlich Rate-Limits in Ihrer Anwendung oder ein vorgeschalteter Reverse-Proxy.

Kann ich auch Server schützen, die nicht bei Ihnen laufen?

Ja, mit einem Seed als DDoS-Proxy. Der Seed übernimmt die öffentliche Adresse, unsere Filter schützen sie, und ein verschlüsselter Tunnel bringt nur den sauberen Traffic zu Ihrem Server, ob bei einem anderen Anbieter, zu Hause oder im eigenen Rechenzentrum. Wann sich der Proxy eignet und wann der Umzug auf einen Seed, lesen Sie in der Lösung zur DDoS-Protection. Die Einrichtung zeigt die Anleitung zum DDoS-Proxy.

Was ist ein DDoS-Angriff?

DDoS steht für Distributed Denial of Service. Angreifer steuern ein Botnetz, also tausende kompromittierte Computer und Geräte, die auf Kommando gleichzeitig Traffic an ein Ziel schicken. Es geht nicht ums Einbrechen, sondern um die Verfügbarkeit: Server, Netzwerk oder Anwendung sollen so ausgelastet werden, dass sie nur noch stark verzögert reagieren oder ganz ausfallen.

Welche Arten von DDoS-Angriffen gibt es?

Volumenangriffe schöpfen die Bandbreite aus. Protokollangriffe nutzen Schwachstellen in Netzwerkprotokollen, um Server und Netzwerkgeräte zu belasten. Anwendungsangriffe senden aufwendige Anfragen an eine einzelne Anwendung und sehen dabei aus wie echte Anfragen. Oft werden die Methoden kombiniert, um Schutzmaßnahmen zu umgehen.

Warum ist mein Server bei einem DDoS-Angriff nicht mehr erreichbar?

Ein Server hat begrenzte Ressourcen: Bandbreite, Verbindungen, Rechenzeit. Unter Angriff gehen sie fast vollständig an den Angriffstraffic, echte Anfragen werden verzögert oder gar nicht mehr beantwortet. Spieler fliegen vom Game-Server, Bezahlvorgänge brechen ab, APIs und VPN fallen für alle gleichzeitig aus.

Was kann ich selbst gegen DDoS-Angriffe tun?

Halten Sie die Angriffsfläche klein: Öffnen Sie nur die Ports, die öffentlich erreichbar sein müssen, und erlauben Sie SSH und Remote-Konsolen nur von bekannten IP-Adressen oder über ein VPN. Aktivieren Sie die Limits für Verbindungen und Anfragen pro IP-Adresse, die viele Server-Programme mitbringen, und halten Sie Ihre Software aktuell. Gegen große Angriffe hilft das allein nicht, denn die treffen Ihre Leitung, bevor Ihr Server reagieren kann. Dafür braucht es einen Schutz im Netz davor.

Schützen Sie Ihre Anwendungen

Wechseln Sie für einzelne IP-Adressen oder ganze Seeds zu individuellen Filtern. Und wenn Sie Fragen haben, ist unser Support täglich von 9 bis 24 Uhr für Sie da.