Monitoring auf dem eigenen Server

Ein Server, der alle Ihre Server und Dienste im Blick behält, und das unter Ihrer Kontrolle. Sie erfahren von Problemen, bevor Ihre Nutzer es tun, nicht erst, wenn etwas ausgefallen ist. Die Monitoring-Daten bleiben dabei auf Ihrem eigenen Server. In Minuten auf einem Seed eingerichtet.

100% Made in GermanyDSGVO-konformStündliche AbrechnungKeine Mindestlaufzeit
Monitoring · fra01
Live
311OK
1WARN
0CRIT
web-01CPU 12%
db-01RAM 61%
cache-01Disk 85%
worker-01Load 0.34
api.example.comHTTP 200142 ms
01

Warum eigenes Monitoring?

Eigene Seeds und Server überwachen

Behalten Sie CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten, Prozesse und Dienste über Ihren gesamten Schwarm im Blick. Egal ob ein einzelner Seed oder dutzende Server, alles läuft in einer Oberfläche zusammen.

Externe Services und Endpunkte überwachen

Überwachen Sie auch Dinge, die nicht bei dataforest laufen: Webseiten, APIs, Mailserver oder die Erreichbarkeit fremder Anbieter, geprüft von einem Standort außerhalb Ihrer eigenen Infrastruktur.

Frühwarnung statt Ausfall

Volle Festplatten, bald ablaufende TLS-Zertifikate, gestoppte Dienste oder ungewöhnliche Last: Ihr Monitoring meldet sich, bevor daraus ein echter Ausfall wird. So beheben Sie Probleme in Ruhe, statt sie unter Druck zu suchen.

Ein Dashboard für alles

Statt verstreuter Status-Seiten und Bauchgefühl haben Sie eine Übersicht, die auf einen Blick zeigt, was grün ist und was Aufmerksamkeit braucht. Ein Ort für den Zustand Ihrer gesamten Infrastruktur.

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Das spricht für eigenes Monitoring

Ihre Daten, Ihr Server

Alle Messwerte bleiben auf Ihrem Server und unter Ihrer Kontrolle. Was überwacht wird, wie lange Daten aufbewahrt werden und wer sie sieht, entscheiden Sie. Das hält auch die DSGVO-Bewertung einfach: Kein Dritter verarbeitet Telemetrie über Ihre Infrastruktur.

Fester, planbarer Preis

Ob Sie 3 oder 30 Hosts überwachen: Der Preis bleibt der Ihres Seeds. Keine Abrechnung pro Host, pro Metrik oder pro Gigabyte Logs, die Rechnung wächst nicht mit Ihrer Umgebung mit.

Keine Anbieterbindung

Quelloffen, Ihre Konfiguration, Standardprotokolle. Sie sind an kein proprietäres Format und keinen Anbieter gebunden und ziehen Ihr Monitoring jederzeit um.

Volle Datenhistorie

Wie lange Messwerte vorgehalten werden, entscheidet allein Ihre Festplatte. Die volle Historie bleibt für Kapazitätsplanung und Trendanalysen erhalten.

Ein Server, viele Hosts

Ein Monitoring-Server überwacht von wenigen bis zu mehreren hundert Hosts. Kommt Infrastruktur dazu, fügen Sie sie hinzu, ohne ein zweites System aufzubauen.

Mehr als nur Monitoring

Der Seed gehört Ihnen ganz: Neben dem Monitoring laufen Backups, Cronjobs oder interne Tools auf demselben Server mit. Sie bezahlen einen Server, nicht einen Dienst pro Aufgabe.

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Ein Ausfall, der nie passiert ist

Ohne Monitoring hätten Sie es erst gemerkt, wenn der Dienst bereits abgestürzt wäre. Mit Monitoring war das Problem längst behoben, bevor jemand etwas bemerkt hat.

cache-01: Festplatte läuft vollReplay
02:14

02:14 Festplatte bei 85 Prozent

cache-01 erreicht den Schwellwert für eine Warnung

02:15

02:15 Trend erkannt

Bei diesem Tempo ist die Platte in rund 40 Minuten voll

02:16

02:16 Benachrichtigung verschickt

E-Mail und Chat-Nachricht an das Team

02:21

02:21 Logs rotiert

Sie schaffen Platz, bevor es kritisch wird

02:25

02:25 Status wieder grün

Kein Ausfall, kein Datenverlust, niemand hat etwas gemerkt

Ausfall verhindert · 0 Minuten Downtime
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Eigenes Monitoring oder Monitoring-SaaS?

Eigenes Monitoring

Beste Wahl, wenn Datenhoheit, planbare Kosten und Unabhängigkeit zählen.

  • Volle Datenhoheit: Die Telemetrie über Ihre Infrastruktur bleibt auf Ihrem Server und unter Ihrer Kontrolle
  • Fester, planbarer Preis: Sie zahlen nur den Seed, keine Abrechnung pro Host, pro Metrik oder pro Gigabyte Logs
  • Kein Vendor-Lock-in: quelloffen, Ihre Konfiguration, Standardprotokolle, jederzeit umziehbar
  • Aufbewahrung nach Ihren Regeln: an die Festplatte gebunden, praktisch unbegrenzt statt nach Tarif gedeckelt
  • Private und interne Ziele direkt überwachen, ohne sie nach außen freizugeben
  • Sie betreiben, patchen und sichern den Server selbst und überwachen seine eigene Verfügbarkeit
  • Etwas Einrichtungsaufwand am Anfang, und Skalierung liegt bei Ihnen

Monitoring-SaaS

Sinnvoll, wenn Sie keinen Server betreiben wollen und sofort loslegen müssen.

  • Kein Betrieb: nichts zu patchen, zu sichern oder hochverfügbar zu halten, der Anbieter macht das
  • In Minuten startklar, ohne eigene Infrastruktur, mit ausgereifter Oberfläche und großem Integrationskatalog
  • Verwaltete Hochverfügbarkeit und Skalierung, der Anbieter garantiert die Verfügbarkeit des Monitorings selbst
  • Support und SLA in den bezahlten Tarifen
  • Der Preis wächst mit Hosts, Custom-Metriken, Log-Volumen und Zusatzfunktionen und ist dadurch schwerer planbar
  • Die Telemetrie über Ihre Infrastruktur liegt in der Cloud des Anbieters, die DSGVO-Bewertung hängt von Anbieter und Region ab
  • Aufbewahrung je nach Tarif begrenzt, Dashboards, Alerts und Agenten liegen im Format des Anbieters
Eigenes Monitoring eignet sich für alle, die volle Kontrolle über ihre Monitoring-Daten und planbare Kosten wollen und dafür bereit sind, einen Server zu betreiben. Eine Monitoring-SaaS ist die bessere Wahl, wenn Komfort und sofortige Verfügbarkeit im Vordergrund stehen.
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Der ideale Ort für Ihren Monitoring-Server

Wir betreiben ein eigenes Netzwerk (AS58212) mit redundanter Infrastruktur. Für Ihren Monitoring-Server heißt das: niedrige Latenz zu externen Zielen, hohe Verfügbarkeit und ein Standort, der unabhängig von der überwachten Infrastruktur ist.

Unabhängiger Standort

Ihr Wächter steht außerhalb der überwachten Umgebung. Fällt Ihre Infrastruktur aus, läuft das Alerting trotzdem weiter.

Offene Peering-Politik

Direkter Datenaustausch mit vielen Netzen. Ideal, um externe Dienste mit niedriger Latenz zu überwachen.

Eigenes Autonomes System

AS58212, ein unabhängiges Netzwerk mit eigenem Routing. Kurze, direkte Wege zu Ihren Überwachungszielen.

99,98%+ Verfügbarkeit

Im Jahresdurchschnitt. Redundante Glasfaserleitungen zwischen den Standorten, kreuzungsfrei geführt.

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Checkmk, Zabbix oder Prometheus + Grafana?

Zabbixseit 2001 · AGPLv3

Stärken

  • Extrem ausgereift: seit 2001 öffentlich entwickelt, große Community, LTS-Versionen mit Support bis 2029
  • Keine Funktionssperren: jede Funktion ist in der freien Version enthalten, der Hersteller verdient an Support statt an Lizenzen
  • Breite Abdeckung aus einem Produkt: Agent, SNMP, IPMI, JMX und HTTP-Checks mit hunderten offiziellen Templates

Schwächen

  • Voller Stack auf dem Server nötig: Server-Daemon, PHP-Frontend und eine separate MySQL- oder PostgreSQL-Datenbank
  • Steile Lernkurve: das Modell aus Items, Triggern, Templates und Makros kostet echte Einarbeitungszeit
  • Mehr Handarbeit beim Start: Hosts und Templates werden manuell verknüpft, Service-Erkennung ist weniger automatisch
Empfehlung
Checkmk Communityseit 2008 · GPLv2

Stärken

  • Automatische Service-Erkennung: Agent installieren, Checkmk erkennt Dateisysteme, Prozesse und Dienste von selbst
  • Komplettsystem in einem Paket: Web-UI, Alerting, Agenten und über 2.000 gepflegte Check-Plugins ab Werk
  • Schnellster Weg zum laufenden Monitoring: ein Paket installieren, die Site mit einem Befehl anlegen, fertig

Schwächen

  • Die Community-Version läuft auf dem klassischen Nagios-Core und skaliert weniger weit als die kommerziellen Editionen
  • Vom Hersteller für Umgebungen bis etwa 100 Hosts positioniert, darüber beginnt die kommerzielle Pro-Edition
  • Komfortfunktionen wie automatische Agenten-Updates und Reporting bleiben den Bezahl-Editionen vorbehalten
Prometheus + Grafanaseit 2012 · Apache 2.0/AGPLv3

Stärken

  • De-facto-Standard für Metriken im Cloud-native- und Kubernetes-Umfeld, fertige Exporter für fast jeden Dienst
  • Grafana-Dashboards sind die Referenz für Visualisierung, tausende Community-Dashboards lassen sich direkt importieren
  • PromQL erlaubt mächtige Abfragen und trendbasierte Alerts weit über statische Schwellwerte hinaus

Schwächen

  • Baukasten statt Produkt: Prometheus, Grafana, Alertmanager und je ein Exporter pro Dienst, alles einzeln gepflegt
  • Keine automatische Erkennung klassischer Dienste, kein fertiges OK/WARN/CRIT-Statusmodell, Schwellwerte definieren Sie selbst
  • Schon einfache Alarme wie eine volle Festplatte erfordern PromQL-Kenntnisse und Konfiguration über mehrere Komponenten
Alle drei Tools haben ihre Daseinsberechtigung: Zabbix als ebenso vollständige, aber steilere Alternative, Prometheus + Grafana mit seinen Stärken im Cloud-native-Umfeld. Wir konzentrieren uns auf Checkmk, weil es am einfachsten aufzusetzen ist: automatische Service-Erkennung, ein Komplettsystem in einem Paket, und unsere Anleitungen führen Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
07

So sieht Ihr Monitoring-Server aus

Checkmk läuft als eigene Site auf dem Seed. Ein Befehl zeigt den Status aller Dienste, ein weiterer erkennt die Services eines neuen Hosts und aktiviert sie.

monitoring@seed
$omd status
Doing 'status'...
OVERALL 1 RUNNING
agent-receiver RUNNING
apache RUNNING
mkeventd RUNNING
nagios RUNNING
rrdcached RUNNING
redis RUNNING
$cmk -II web01 && cmk -O
# Services erkennen und Änderungen aktivieren
web01 42 services found
Activating changes on site monitoring...
Done. 42 services active.
08

In 3 Schritten zum eigenen Monitoring

01Schritt 01

Seed erstellen

Wählen Sie im Konfigurator ein Modell, das zu Ihrer Umgebung passt. Für den Start reicht ein kleines Modell, mit der Umgebung wachsen vor allem die RAM-Anforderungen.

02Schritt 02

Checkmk installieren

Installieren Sie das Paket der Checkmk Community über den Paketmanager, legen Sie mit einem Befehl eine Monitoring-Site an und öffnen Sie das Web-UI. Unsere Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung.

03Schritt 03

Hosts und Services hinzufügen

Rollen Sie den Agenten auf den ersten Servern aus, lassen Sie die Dienste automatisch erkennen und aktivieren Sie die Änderungen. Wenige Minuten später sind die ersten Services grün, Teil zwei der Anleitung zeigt jeden Schritt.

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Seed konfigurieren

Stündlich abgerechnet, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr. Der Server steht Ihnen neben dem Monitoring auch für andere Dienste zur Verfügung.

Entry

Einsteiger


CPU-Zuweisung nach Verfügbarkeit
Mindestens Intel Xeon Gold
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR4-ECC-RAM
Ausgewogene Disk-Performance

3,65 €
/ Monat
ab
0,005848 €
/ Stunde

Standard

Allrounder


AMD EPYC Turin
Mindestens 2.6 GHz
Bis zu 4.5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Erhöhte Disk-Performance

9,01 €
/ Monat
ab
0,014439 €
/ Stunde

Performance

CPU-optimiert


AMD EPYC Turin (High Frequency)
Mindestens 3.3 GHz
Bis zu 5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Maximale Disk-Performance, IOPS-optimiert

12,26 €
/ Monat
ab
0,019639 €
/ Stunde

Alle Preise inkl. 19% MwSt.

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Warum dataforest cloud?

Datensouveränität

Ihre Daten bleiben in Deutschland. Alle Seeds laufen in zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt am Main. Keine Datenübermittlung in Drittstaaten, volle DSGVO-Konformität.

Bereitstellung in Sekunden

Seeds werden automatisiert bereitgestellt. Von der Konfiguration bis zum laufenden Server vergehen nur wenige Sekunden. Keine Wartezeiten, keine Tickets.

Stündliche Abrechnung

Sie zahlen nur, was Sie nutzen. Keine Mindestlaufzeiten, keine Einrichtungsgebühren. Seeds lassen sich jederzeit erstellen und wieder löschen.

Volle Kontrolle

Root-Zugriff, Public API und volle Transparenz. Sie entscheiden, was auf Ihrem Seed läuft. Kein Vendor-Lock-in, keine versteckten Einschränkungen.

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Bevor Sie loslegen.

Bleiben die Monitoring-Daten wirklich bei mir?
Ja. Die Messwerte liegen ausschließlich auf Ihrem Server und verlassen ihn nicht. Kein Dritter verarbeitet Telemetrie über Ihre Infrastruktur, was überwacht wird und wer die Daten sieht, entscheiden Sie. Das hält auch die DSGVO-Bewertung einfach, weil keine Übermittlung an einen externen Dienst stattfindet.
Wer kümmert sich um Updates und Sicherheit des Servers?
Wie bei jedem eigenen Server liegt das in Ihrer Hand. Sie halten das Betriebssystem aktuell und spielen Checkmk-Updates ein, was sich mit wenigen Befehlen erledigen lässt. Für die Monitoring-Konfiguration empfiehlt sich ein regelmäßiges Backup. Optionale automatische Offsite-Backups gibt es bei dataforest cloud als zubuchbare Zusatzoption.
Wer überwacht den Monitoring-Server selbst?
Checkmk überwacht den eigenen Host ab Werk mit. Für die Erreichbarkeit von außen richten Sie einen beliebigen externen Check ein: einen kostenlosen Uptime-Checker, eine Heartbeat-Benachrichtigung oder einen zweiten kleinen Seed, der den ersten gegenprüft. Darunter liegt unser Netzwerk mit über 99,98 Prozent Verfügbarkeit im Jahresdurchschnitt.
Kann ich Dienste überwachen, die nicht bei dataforest laufen?
Ja. Externe Webseiten, APIs oder Server überwachen Sie agentenlos über HTTP, TCP oder Ping. Weil unser Netzwerk ein eigenes Autonomes System mit offener Peering-Politik ist, prüfen Sie diese Ziele von einem sehr gut angebundenen Standort aus, mit niedriger Latenz und kurzen Wegen.
Wann ist eine Monitoring-SaaS die bessere Wahl?
Wenn Sie keinen Server betreiben wollen oder sofort starten müssen, ist eine Monitoring-SaaS eine gute Wahl: Der Anbieter übernimmt Betrieb, Updates und Hochverfügbarkeit und bringt eine ausgereifte Oberfläche samt großem Integrationskatalog mit. Dafür rechnen die meisten Anbieter nach Hosts, Metriken und Log-Volumen ab, und die Telemetrie liegt beim Anbieter. Eigenes Monitoring lohnt sich, sobald Datenhoheit, planbare Kosten oder Unabhängigkeit von einem Anbieter wichtiger sind.
Was kann ich überwachen?
Linux- und Windows-Server mit allen wichtigen Werten (CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten, Prozesse), dazu Dienste wie Datenbanken, Web- und Mailserver, Container sowie Netzwerkgeräte über SNMP. Agentenlos prüfen Sie außerdem Webseiten, APIs, TLS-Zertifikate und die Erreichbarkeit beliebiger Endpunkte.
Brauche ich auf jedem Server einen Agenten?
Für eigene Server ist der Checkmk-Agent empfehlenswert, weil er die ausführlichsten Werte liefert. Er ist ein schlankes Programm, das die Daten bereitstellt, die der Monitoring-Server abruft. Geräte und Dienste, auf denen Sie keinen Agenten installieren können, binden Sie agentenlos über SNMP, HTTP oder TCP an.
Wie werde ich benachrichtigt?
Ab Werk per E-Mail. Über Plugins und Webhooks erreichen Sie auch Chat-Dienste wie Slack oder Microsoft Teams sowie SMS- und Ticketsysteme. Eskalationsregeln sorgen dafür, dass wichtige Meldungen nicht untergehen, während Routinemeldungen leise bleiben.
Wie viele Hosts schafft ein Server und brauche ich starke Hardware?
Der Arbeitsspeicher ist der wichtigste Faktor und wächst mit der Zahl der überwachten Dienste. Für den Start reicht ein kleines Seed-Modell. Die Community Edition nutzt den Nagios-Core und ist damit für kleine bis mittlere Umgebungen ausgelegt. Wächst die Umgebung stark, wählen Sie ein größeres Modell oder wechseln zu einer kommerziellen Edition mit dem performanteren Core.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Grundlegende Linux-Kenntnisse sind hilfreich: per SSH verbinden und Befehle im Terminal ausführen. Die Installation besteht aus dem Einspielen eines Pakets und einem Befehl zum Anlegen der Monitoring-Site. Danach erledigen Sie das meiste bequem im Web-UI. Unsere Anleitungen führen Schritt für Schritt durch beide Teile.
Reicht die Checkmk Community Edition?
Für die meisten kleinen bis mittleren Umgebungen ja. Die Community Edition ist kostenlos, quelloffen (GPLv2) und ohne Lizenzkosten nutzbar. Sie eignet sich gut für Umgebungen in der Größenordnung von rund 100 Hosts. Die kommerziellen Editionen (Pro, Ultimate, Cloud) ergänzen verteiltes Monitoring über mehrere Standorte, automatisches Agenten-Management, Reporting und SLA-Auswertungen, Hochverfügbarkeit sowie professionellen Support. Für den Einstieg und den Betrieb auf einem Seed ist die Community Edition die richtige Wahl.
Was ist mit Prometheus und Grafana?
Prometheus und Grafana verfolgen einen anderen Ansatz: Sie sammeln und visualisieren Metriken und sind besonders im Cloud-native- und Container-Umfeld stark. Dafür bauen Sie das System aus mehreren Komponenten selbst zusammen. Checkmk ist ein Komplettsystem mit automatischer Service-Erkennung, fertigen Checks und integriertem Alerting. Wenn Sie bereits Prometheus-Metriken erfassen, kann Checkmk diese sogar einbinden.

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