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Ab sofort können Sie Ihre Seeds beim Erstellen mit cloud-init automatisch einrichten lassen. Hinterlegen Sie dazu ein Shell-Skript oder eine cloud-config, und cloud-init übernimmt beim ersten Boot die Grundeinrichtung, die Sie sonst per SSH von Hand erledigen: Pakete installieren, Dienste starten und Konfigurationsdateien anlegen. Wenn Sie sich zum ersten Mal anmelden, ist Ihr Seed bereits fertig eingerichtet.

Was ist cloud-init?

Cloud-init ist der De-facto-Standard für die Erstkonfiguration von Cloud-Servern. Ihre Anweisungen geben Sie dem Seed dabei als User-Data mit. Beim ersten Boot liest cloud-init sie aus und richtet das System entsprechend ein. Das geschieht genau einmal. Bei späteren Neustarts wird Ihre User-Data nicht erneut ausgeführt, für wiederkehrende Aufgaben eignet sie sich also nicht.

Cloud-init beim Erstellen nutzen

Beim Erstellen eines Seeds finden Sie unterhalb der Seed-Erweiterungen den optionalen Abschnitt Cloud-init. Über Cloud-init hinzufügen hinterlegen Sie dort Ihre User-Data, entweder als cloud-config, als Shell-Skript oder als einfache Befehlsliste. Bleibt das Feld leer, startet der Seed mit der Standard-Konfiguration des Images.

Auch bei einer Neuinstallation können Sie wieder User-Data mitgeben, dieselbe oder eine neue. Beim ersten Boot des frisch installierten Systems führt cloud-init sie aus.

Ihre beim Erstellen gewählten Zugangsdaten (SSH-Schlüssel oder Passwort) werden automatisch mit eingerichtet und gehören deshalb nicht in die User-Data.

Wie Sie Ihre User-Data aufbauen, was cloud-init darüber hinaus kann und wie Sie prüfen, ob alles wie erwartet gelaufen ist, zeigt Ihnen unser neuer Guide Seeds mit cloud-init automatisch einrichten Schritt für Schritt, inklusive vollständigem Beispiel für einen Webserver.

Steuerung über die Public API

Auch über unsere Public API können Sie User-Data mitgeben. Beim Erstellen oder bei der Neuinstallation eines Seeds nutzen Sie dafür das Feld user_data.

Gut zu wissen

  • Nach der Einrichtung löschen wir Ihre User-Data wieder von unserer Plattform. Bewahren Sie eine Kopie deshalb selbst auf.
  • Maximale Größe: 32 KiB. Eine cloud-config muss nach #cloud-config gültiges YAML enthalten, sonst wird sie abgelehnt.
  • Der Inhalt ist im Seed selbst im Klartext einsehbar. Legen Sie deshalb keine Passwörter, Tokens oder andere Geheimnisse darin ab.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und stehen bei Fragen wie gewohnt zur Verfügung.

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