Ab sofort können Sie GPU-Seeds in der Konsole erstellen. Ein GPU-Seed ist ein Seed mit einer oder mehreren dedizierten NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition. Jede Karte hat 96 GB Grafikspeicher und steht ausschließlich Ihrem Seed zur Verfügung. Auch große Modelle passen damit vollständig in den Speicher einer Karte. Damit lassen sich eigene Sprachmodelle betreiben, Dokumente und Bilder auswerten, 3D-Szenen rendern oder Simulationen beschleunigen. Ihre Daten bleiben dabei auf Ihrem Seed in Deutschland.
Erste Bestellung
Vor der ersten Bestellung schalten wir Ihr Team für GPU-Seeds frei. Die Anfrage dafür stellen Sie beim Erstellen des ersten GPU-Seeds direkt in der Konsole und nennen uns die Anzahl der Grafikkarten und Ihr Vorhaben. Dabei entsteht noch keine Bestellung. Sobald Ihr Team freigeschaltet ist, erhalten Sie eine E-Mail und können bestellen. Ihr GPU-Seed ist dann nach wenigen Minuten einsatzbereit.
Größen und Abrechnung
Sie wählen bei der Bestellung, wie viele Grafikkarten Ihr GPU-Seed bekommt. Mit der Anzahl der Karten wachsen auch vCPUs, Arbeitsspeicher und Speicherplatz. Für jede vCPU ist ein CPU-Thread exklusiv für Ihren Seed reserviert. Später können Sie einen GPU-Seed auf eine Größe mit mehr Grafikkarten umstellen. Alle Größen und Preise stehen auf der Produktseite.
GPU-Seeds werden stundengenau bis zu einer monatlichen Obergrenze abgerechnet. Die Abrechnung endet mit dem Löschen des GPU-Seeds. Ein heruntergefahrener GPU-Seed wird weiter abgerechnet, weil seine Grafikkarten für Sie reserviert bleiben.
Treiber und CUDA vorinstalliert
Auf unserem GPU-Image sind Grafiktreiber und CUDA bereits eingerichtet, sodass Sie Ihre Software direkt installieren können. Sie können auch jedes andere Image nutzen, etwa Debian oder Ubuntu, und installieren Treiber und CUDA dann selbst.
Verwaltung wie bei jedem Seed
Sie verwalten GPU-Seeds in derselben Konsole wie Ihre übrigen Seeds. Snapshots, Backups und Volumes gibt es auch für GPU-Seeds. Wenn Sie die Grafikkarten nur für ein Projekt brauchen, löschen Sie den GPU-Seed danach. Daten auf angehängten Volumes bleiben erhalten. Die Backups des Seeds stehen noch sieben Tage zur Verfügung. Alle Funktionen gibt es auch in unserer Public API.
Weitere Neuerungen
- Neu: Die Ressourcen-Limits Ihres Teams haben eine eigene Seite unter Team. Eine Erhöhung können Sie dort direkt anfragen.
- Neu: Die Public API zeigt jetzt, welche Seed-Modelle und Volume-Typen an einem Standort gerade verfügbar sind.
- Neu: TREK, ein Reiseplaner für Gruppen, lässt sich jetzt mit einem Klick installieren. Das Open-Source-Projekt unterstützen wir außerdem als Sponsor.
- Neu: Eine Anleitung zeigt, wie ein Seed als DDoS-Proxy einen Server bei einem anderen Anbieter schützt.
- Neu: Seeds und DDoS-Protection haben eigene Produktseiten mit Preisen und häufigen Fragen.
- Verbessert: Beim Einrichten einer Anwendung wie WordPress oder Nextcloud werden Ports, E-Mail-Adressen und andere Einstellungen sofort auf Gültigkeit geprüft.
- Behoben: Bei Seeds mit SSH-Key oder eigener cloud-init-Konfiguration wurden nach dem ersten Neustart die SSH-Hostkeys neu erzeugt.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback und stehen bei Fragen wie gewohnt zur Verfügung.
