Die Unternehmen hinter dataforest und Google Cloud
dataforest ist ein deutsches Hosting-Unternehmen, Google Cloud die Cloud-Sparte von Google. Beide vermieten virtuelle Server, und nur diese vergleichen wir hier.
dataforest cloud
Seit 2009 betreiben wir Server für unsere Kunden auf eigener Hardware und in unserem eigenen Netz. In der dataforest cloud legen Sie Ihre Cloud-Server selbst an. Wir nennen sie Seeds.
100 % Made in Germany
Ihr Vertragspartner ist die dataforest GmbH in Essen, und es gilt deutsches Recht.
Schnell eingerichtet
Sie legen ein Konto an und wählen einen Seed aus. Wenige Minuten später läuft Ihr erster Seed.
Support aus dem eigenen Haus
Unser Support gehört zu dem Team, das die Plattform entwickelt und betreibt. Wir sind täglich von 9 bis 24 Uhr für Sie da.
Mitsprache bei neuen Funktionen
Ihr Feedback geht direkt an das Team, das über neue Funktionen entscheidet. Wir stellen sie im Changelog vor.
Google Cloud
Google bietet seit 2008 Cloud-Dienste an. Auf der Plattform lässt sich heute fast jede Anwendung aufbauen.
Breites Portfolio
Viele verwaltete Dienste aus einer Hand, von Datenbanken über Kubernetes bis KI.
Regionen weltweit
Rechenzentren rund um die Welt, nah an Ihren Nutzern.
Stark bei Daten und KI
Dienste wie BigQuery und Vertex AI für Analysen und Machine Learning im großen Maßstab.
Große Kapazitäten
Sie können kurzfristig viel Rechenleistung und Spezial-Hardware wie GPUs und TPUs dazubuchen und wieder abgeben.
Wann dataforest passt und wann Google Cloud
Entscheidend ist, ob Sie Ihre Software selbst auf Servern betreiben oder Dienste nutzen, die Google für Sie verwaltet. Wir bauen die dataforest cloud laufend aus.
dataforest passt besser, wenn Sie …
- Websites, Shops, Datenbanken oder Container selbst betreiben,
- viel ausgehenden Traffic haben, etwa durch Downloads oder Medien,
- direkt starten möchten,
- einen deutschen Vertragspartner und persönlichen Support wollen.
Google passt heute besser, wenn Sie …
- verwaltete Dienste wie BigQuery, Cloud Run oder Vertex AI nutzen,
- Load Balancer, Autoscaling oder private Netzwerke brauchen,
- Server auf mehreren Kontinenten betreiben möchten,
- auf die Google-Cloud-Erfahrung Ihres Teams aufbauen möchten.
Funktionen eines Seeds
Bei jedem Seed sind bis zu 20 TB Traffic im Monat inklusive, bei Google Cloud sind es 200 GiB im Standard-Tier.
Drei Seed-Reihen
Entry und Standard haben geteilte vCPUs für kleine Dienste und wechselnde Last. Performance hat dedizierte vCPUs für Dauerlast.
Bei Google Cloud: Viele Maschinenfamilien, von E2 bis zu rechen- und speicheroptimierten Typen.
Zu den SeedsEinrichtung per cloud-init
Hinterlegen Sie beim Erstellen eine cloud-init-Konfiguration für Pakete, Benutzer und Dienste. Der Seed führt sie beim ersten Start aus.
Bei Google Cloud: Startskripte über die Metadaten der Instanz.
Anleitung ansehenAnwendungen mit einem Klick
Beim Erstellen wählen Sie in der Konsole oder per API eine Anwendung aus unserem Katalog. Der Seed richtet sie beim ersten Start selbst ein.
Bei Google Cloud: Vorkonfigurierte Images aus dem Google Cloud Marketplace, teils mit Lizenzkosten des Anbieters.
Zu den AnwendungenISO-Katalog
Binden Sie eine ISO aus unserem Katalog ein und installieren Sie das Betriebssystem Ihrer Wahl selbst in der Webkonsole.
Bei Google Cloud: Eigene Systeme bringen Sie als importiertes Image mit.
Anleitung ansehenBackups und Snapshots
Sie können tägliche Backups und Snapshots gegen Aufpreis dazubuchen. Wir bewahren jedes Backup sieben Tage auf, auch wenn Sie den Seed löschen. Vor Updates sichern Sie den aktuellen Stand mit einem Snapshot.
Bei Google Cloud: Snapshots und der Dienst Backup and DR, ebenfalls separat berechnet.
Mehr im ChangelogFirewalls und DDoS-Schutz
Sie weisen zustandsbehaftete Firewalls einzelnen Seeds oder ganzen Tags zu. Wir schützen jede öffentliche IPv4-Adresse ohne Aufpreis mit unserem DDoS-Basisschutz.
Bei Google Cloud: VPC-Firewallregeln und DDoS-Grundschutz für öffentliche IP-Adressen inklusive, erweiterter Schutz über Cloud Armor Enterprise.
Mehr im ChangelogFür den Betrieb Ihres Servers bringt ein Seed alles Wichtige mit. Und er kostet deutlich weniger.
Zu den PreisenVergleichbare Ausstattung, deutlich günstiger
Wir vergleichen die kleinste passende Größe jeder Seed-Reihe mit der günstigsten Compute-Engine-Instanz derselben Klasse, die gleich viele vCPUs und gleich viel Arbeitsspeicher hat. Beide bekommen gleich viel Speicher, und wir rechnen mit einem Monat Dauerbetrieb.
Alle Preise inkl. 19 % MwSt. Compute Engine: On-Demand-Preise der Region europe-west3 (Frankfurt) für Linux, 730 Stunden, bei N2 abzüglich des automatischen Rabatts für Dauernutzung, Speicher als Standard Persistent Disk (HDD), Traffic im Standard-Tier, umgerechnet zu 1 € = 1,1225 $ (2. Oktober 2026). Wo Google mehrere Varianten anbietet, rechnen wir mit der günstigeren. Ohne Committed Use Discounts, da diese eine Bindung von 1 oder 3 Jahren voraussetzen. Startguthaben für Neukunden (bei Google 300 $ für 90 Tage) rechnen wir nicht ein. Google Cloud und Compute Engine sind Marken der Google LLC.
Quellen, abgerufen am 4. Oktober 2026:dataforest cloud: Seed-KonfiguratorGoogle Cloud: Preise der E2- und N2-InstanzenGoogle Cloud: Preise für Persistent DiskGoogle Cloud: Preise der NetzwerkstufenGoogle Cloud: Preise für IP-AdressenGoogle Cloud: Geteilte Kerne bei E2Google Cloud: Dynamische RessourcenverwaltungGoogle Cloud: Persistent-Disk-TypenGoogle Cloud: Free TrialGoogle Cloud: Spot-VMsEZB: Referenzkurs US-Dollar
Monatskosten für zwei typische Setups
Eigene Cloud fürs Team
Ein kleines Team verwaltet Dateien, Kalender und Kontakte in einer eigenen Nextcloud. Der Server läuft rund um die Uhr und erzeugt etwa 0,5 TB ausgehenden Traffic im Monat.
- 1 × Standard S bzw. e2-standard-2
- 24/7
- 0,5 TB Traffic
Bei Compute Engine entfallen rund drei Viertel auf den Server und ein Viertel auf den Traffic.
Mehr zur eigenen CloudTestumgebung für ein Projekt
Drei kleine Server laufen zwei Wochen lang für Tests und werden danach gelöscht. Traffic fällt kaum an.
- 3 × Entry M bzw. e2-medium
- 2 Wochen
- 0,2 TB Traffic
Google rechnet sekundengenau ab, wir stundengenau. Bei zwei Wochen Laufzeit spielt das kaum eine Rolle. Mit Spot-VMs wird es bei Google bis zu 91 % günstiger, dafür kann Google sie jederzeit beenden.
Pro Monat, gerundet, inkl. 19 % MwSt. und je einer IPv4-Adresse pro Server. Annahmen: Region europe-west3, On-Demand-Preise für Linux, Speicher als Standard Persistent Disk (HDD) in Seed-Größe, Traffic im Standard-Tier abzüglich der 200 GiB, die Google pro Monat frei gewährt. Eigene Cloud 730 Stunden, Testumgebung 336 Stunden. Kurs und Stand wie oben.
Häufige Fragen zum Vergleich
Wie sind die Vergleichspaare zusammengestellt?
Aus jeder Seed-Reihe nehmen wir die kleinste Größe mit gleich vielen vCPUs und gleich viel Arbeitsspeicher und stellen ihr die günstigste Compute-Engine-Instanz derselben Klasse gegenüber. Für Entry und Standard ist das E2, für Performance mit dedizierten vCPUs N2, weil Google bei E2 die vCPUs dynamisch zuteilt. Wo Google mehrere Varianten anbietet, etwa beim Traffic oder beim Speicher, rechnen wir mit der günstigeren.
Warum basiert der Vergleich auf dem Standard-Tier?
Standard ist die günstigere der beiden Netzwerkstufen von Google und enthält 200 GiB Traffic im Monat. Voreingestellt ist zwar Premium, wir rechnen aber mit Standard, damit Google im Vergleich nicht teurer erscheint als nötig.
Google Cloud: NetzwerkstufenWarum sind Committed Use Discounts nicht eingerechnet?
Committed Use Discounts setzen eine Bindung für 1 oder 3 Jahre voraus. Sie können einen Seed dagegen jederzeit löschen, deshalb vergleichen wir auf beiden Seiten Preise ohne Bindung. Mit drei Jahren Bindung gewährt Google bis zu 55 % Rabatt, ein Seed ist aber auch dann in jedem Paar günstiger. Den automatischen Rabatt für Dauernutzung rechnen wir bei n2-highmem-2 bereits ein, E2 erhält keinen.
Google Cloud: Committed Use DiscountsGoogle Cloud: Rabatte für DauernutzungWie werden Dollarpreise in Euro umgerechnet?
Google Cloud veröffentlicht Preise in US-Dollar ohne Steuern, wir in Euro inklusive Mehrwertsteuer. In der Preisübersicht rechnen wir die Compute-Engine-Preise zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank in Euro um und zeigen beide Preise inkl. 19 % MwSt.
Was passiert, wenn ich dauerhaft viel CPU brauche?
Dann ist Performance die richtige Reihe. Entry ist für geringe CPU-Last ausgelegt, Standard für Last, die im Tagesverlauf schwankt. Performance hat dedizierte vCPUs und liefert die volle Leistung auch unter Dauerlast.
Welches Recht gilt für meine Daten?
dataforest ist ein deutsches Unternehmen, deshalb gilt für uns deutsches und europäisches Recht. Google Cloud gehört zur Google LLC mit Sitz in den USA. Damit gilt für Google zusätzlich US-Recht wie der CLOUD Act, auch wenn Ihre Daten in Frankfurt liegen. Für strenge Anforderungen gibt es souveräne Angebote, die Partner wie T-Systems betreiben.
CLOUD Act, 18 U.S.C. § 2713T-Systems: Sovereign Cloud powered by Google CloudWie wird abgerechnet?
Wir rechnen Seeds stundengenau ab, Google berechnet Compute Engine nach der ersten Minute sekundengenau. Sie bezahlen per Kreditkarte, PayPal oder SEPA-Lastschrift. Am Monatsersten schicken wir Ihnen die Rechnung für den Vormonat und ziehen den Betrag automatisch ein.
Kann ich von Google Cloud zur dataforest cloud wechseln?
Ja. Für Linux-Server haben wir zwei Anleitungen, eine für den empfohlenen Umzug mit Neuinstallation und eine, mit der Sie Ihr System komplett übernehmen.
Linux-Server umziehenUmzug ohne NeuinstallationKann ich später zu Google Cloud wechseln?
Ja, jederzeit. Ein Seed ist ein normaler Linux-Server, und auch die Anwendungen aus unserem Katalog laufen als gewöhnliche Software ohne Bindung an unsere Plattform. Sie übertragen Ihre Daten mit Standardwerkzeugen wie rsync oder als komplettes Disk-Image.

