Eigener Kubernetes-Cluster

Container-Orchestrierung auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Verteilen Sie Anwendungen auf mehrere Server, deployen Sie Updates ohne Downtime und lassen Sie Kubernetes bei Ausfällen automatisch reagieren. Auf dedizierter Hardware in Deutschland, stündlich abgerechnet, ohne Vendor Lock-in.

100% Made in GermanyDSGVO-konformStündliche AbrechnungKeine Mindestlaufzeit
Topologie · Beispiel-Cluster

3 Nodes, ein Cluster

Ingress · *.app.example.de
node-1Ready
web-app
redis-cache
node-2Ready
web-app
api-service
node-3Ready
api-service
postgres-db
01

Wann ein einzelner Server nicht mehr reicht

Updates ohne Downtime

Auf einem einzelnen Server bedeutet jedes Update einen kurzen Ausfall. In einem Cluster starten neue Instanzen Ihrer Anwendung, bevor die alten gestoppt werden. Ihre Nutzer bemerken den Wechsel nicht.

Automatisches Failover

Fällt ein Server aus, erkennt Kubernetes das innerhalb von Sekunden. Anwendungen werden automatisch auf den verbleibenden Servern neu gestartet. Kein manuelles Eingreifen, kein Wartungsfenster mitten in der Nacht.

Horizontale Skalierung

Statt bei steigender Last einen größeren Server zu kaufen, verteilen Sie Workloads auf mehrere. Fügen Sie bei Bedarf weitere Server hinzu und erweitern Sie Ihren Cluster, ohne bestehende Anwendungen zu unterbrechen.

Mehrere Anwendungen, eine Infrastruktur

Betreiben Sie Produktion, Staging und interne Tools auf derselben Infrastruktur, voneinander isoliert. Jede Anwendung bekommt definierte Ressourcen zugeteilt. Ein Cluster statt vieler einzelner Server.

02

Von der ersten Installation an

Verschlüsselte Kommunikation

Die gesamte Kommunikation zwischen den Nodes Ihres Clusters ist verschlüsselt. Kein ungeschützter Traffic, auch wenn die Server über öffentliche Netzwerke verbunden sind.

Replizierter Storage

Persistente Daten werden auf mehreren Nodes gespeichert. Fällt ein Server aus, bleiben Ihre Datenbanken und Volumes auf den verbleibenden Nodes verfügbar.

Eingebauter Ingress Controller

HTTPS-Zertifikate werden automatisch via Let's Encrypt ausgestellt. Eingehender Traffic wird intern an die richtige Anwendung weitergeleitet.

Volle Kubernetes-API

Standard-Tools des Ökosystems: kubectl, Helm Charts, YAML-Manifeste. Kombinierbar mit GitOps, CI/CD-Pipelines und allem was die Kubernetes-API unterstützt.

Infrastructure as Code

Ihr Cluster-Zustand lebt in YAML-Manifesten und Helm Charts. Reproduzierbar, versionierbar, auditierbar. Deployments lassen sich über Git-Repositories automatisieren.

Dedizierte Ressourcen

Jeder Server in Ihrem Cluster hat dedizierte CPU-Kerne und RAM. Kein Overselling, keine geteilte Hardware. Sie bestimmen exakt, welche Ressourcen Ihren Workloads zur Verfügung stehen.

03

Die bewährte Lösung für Ihren Cluster

k3s 33.000+ GitHub Stars, CNCF-zertifiziert

Leichtgewichtige, zertifizierte Kubernetes-Distribution. Ein einzelnes Binary, ~550 MB RAM Overhead pro Node. Bringt Traefik als Ingress Controller, einen eingebauten Load Balancer und embedded etcd für hochverfügbare Control Plane mit. Vollständig konform mit der Kubernetes-API: alles was auf Kubernetes läuft, läuft auf k3s.

Eignet sich für: Produktionscluster, Edge Computing, IoT, CI/CD-Infrastruktur.

04

Eigener Cluster oder Managed Kubernetes?

Eigener Cluster

Beste Wahl für Teams, die volle Kontrolle und Kosteneffizienz priorisieren.

  • Keine Control-Plane-Gebühr, keine Egress-Kosten, keine Load-Balancer-Aufschläge
  • Volle Kontrolle über Konfiguration, Updates, Netzwerk und Add-ons
  • Daten in Deutschland, DSGVO-konform, kein Vendor Lock-in
  • Stündliche Abrechnung ohne Mindestlaufzeit
  • Cluster-Konfiguration als Infrastructure as Code
  • Netzwerk, Storage und Updates selbst einrichten und warten
  • Monitoring und Alerting selbst aufsetzen
  • Linux- und Kubernetes-Kenntnisse erforderlich

Managed Kubernetes

Beste Wahl für Teams, die minimalen Betriebsaufwand priorisieren.

  • Kein Betriebsaufwand für Control Plane, automatische Updates
  • Integriertes Monitoring, Logging und Alerting
  • SLA für Control-Plane-Verfügbarkeit
  • Verwaltete Add-ons (Ingress, DNS, Cert-Manager, Load Balancer)
  • Schnelle Bereitstellung ohne Infrastruktur-Setup
  • Control-Plane-Gebühr zusätzlich zu den Server-Kosten
  • Egress-Kosten und Load-Balancer-Gebühren
  • Eingeschränkte Konfigurationsmöglichkeiten
  • Vendor Lock-in bei proprietären Integrationen
Ein eigener Cluster lohnt sich für Teams mit Kubernetes-Erfahrung, die Kostenkontrolle, Datenhoheit und volle Konfigurationsfreiheit priorisieren. Managed Kubernetes ist die bessere Wahl für Teams ohne dediziertes Platform-Engineering, die schnelle Bereitstellung und minimalen Betriebsaufwand brauchen.
05

So starten Sie

01Schritt 01

Server erstellen

Erstellen Sie drei Server mit den passenden Ressourcen für Ihren Anwendungsfall. Unser Guide enthält konkrete Sizing-Empfehlungen. Alle Server im selben Standort für niedrige Latenz.

02Schritt 02

Cluster einrichten

Unser Schritt-für-Schritt-Guide führt Sie durch die Einrichtung: verschlüsseltes Netzwerk zwischen den Servern, Kubernetes-Installation, Storage-Konfiguration. Jeder Befehl ist erklärt.

03Schritt 03

Anwendungen deployen

Deployen Sie Ihre erste Anwendung auf dem Cluster. Rolling Updates, automatische HTTPS-Zertifikate und Failover funktionieren ab dem ersten Deployment.

07

Seed konfigurieren

Stündlich abgerechnet, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr. Sie zahlen nur die Server, die Ihren Cluster bilden.

Entry

Einsteiger


CPU-Zuweisung nach Verfügbarkeit
Mindestens Intel Xeon Gold
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR4-ECC-RAM
Ausgewogene Disk-Performance

3,65 €
/ Monat
ab
0,005848 €
/ Stunde

Standard

Allrounder


AMD EPYC Turin
Mindestens 2.6 GHz
Bis zu 4.5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Erhöhte Disk-Performance

9,01 €
/ Monat
ab
0,014439 €
/ Stunde

Performance

CPU-optimiert


AMD EPYC Turin (High Frequency)
Mindestens 3.3 GHz
Bis zu 5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Maximale Disk-Performance, IOPS-optimiert

12,26 €
/ Monat
ab
0,019639 €
/ Stunde

Alle Preise inkl. 19% MwSt.

08

Warum dataforest Cloud?

Datensouveränität

Ihre Daten bleiben in Deutschland. Alle Seeds laufen in zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt am Main. Keine Datenübermittlung in Drittstaaten, volle DSGVO-Konformität.

Bereitstellung in Sekunden

Seeds werden automatisiert bereitgestellt. Von der Konfiguration bis zum laufenden Server vergehen nur wenige Sekunden. Keine Wartezeiten, keine Tickets.

Stündliche Abrechnung

Sie zahlen nur, was Sie nutzen. Keine Mindestlaufzeiten, keine Einrichtungsgebühren. Seeds lassen sich jederzeit erstellen und wieder löschen.

Volle Kontrolle

Root-Zugriff, Public API und volle Transparenz. Sie entscheiden, was auf Ihrem Seed läuft. Kein Vendor-Lock-in, keine versteckten Einschränkungen.

09

Bevor Sie loslegen.

Was ist Kubernetes?
Kubernetes ist ein Open-Source-System für Container-Orchestrierung. Es verteilt containerisierte Anwendungen auf mehrere Server, startet sie bei Ausfällen automatisch neu und ermöglicht Updates ohne Downtime. Entwickelt als internes Projekt eines der größten Tech-Konzerne, wird es heute von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) gepflegt und von Unternehmen jeder Größe eingesetzt.
Brauche ich Kubernetes oder reicht ein einzelner Server?
Ein einzelner Server mit Docker reicht für viele Anwendungsfälle. Kubernetes wird relevant, wenn Sie Ausfallsicherheit brauchen (kein Single Point of Failure), Updates ohne Downtime deployen möchten, mehrere Anwendungen isoliert betreiben oder über einen Server hinaus skalieren müssen. Für den einfachen Einstieg empfehlen wir unsere Deployment-Plattform. Kubernetes ist der nächste Schritt, wenn ein Server nicht mehr reicht.
Welche Vorkenntnisse brauche ich?
Docker- und Linux-Erfahrung sind Voraussetzung: Sie sollten wissen, was Container sind und wie Sie sich per SSH mit einem Server verbinden. Kubernetes-Erfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend. Unser Guide erklärt jeden Schritt. Sie sollten sich aber bewusst sein: Kubernetes bringt eigene Konzepte mit (Pods, Deployments, Services, Ingress), die erlernt werden müssen.
Wie viele Server brauche ich?
Mindestens drei. Kubernetes braucht eine ungerade Anzahl von Server-Nodes für die Konsens-Bildung der Control Plane. Mit drei Servern toleriert der Cluster den Ausfall eines Servers ohne Unterbrechung. Für einen Lern-Cluster empfehlen wir 3x 2 CPU / 4 GB RAM. Für Produktion mit repliziertem Storage: 3x 4 CPU / 8-16 GB RAM.
Was passiert wenn ein Server ausfällt?
Kubernetes erkennt den Ausfall automatisch. Anwendungen auf dem ausgefallenen Server werden auf den verbleibenden Servern neu gestartet. Die Control Plane bleibt funktionsfähig solange zwei von drei Servern erreichbar sind. Replizierter Storage stellt sicher, dass Daten auf den verbleibenden Servern verfügbar bleiben.
Ist ein eigener Cluster günstiger als Managed Kubernetes?
In der Regel ja, besonders bei stabilem Ressourcenbedarf. Bei Managed Kubernetes zahlen Sie neben den Server-Kosten eine Control-Plane-Gebühr, Egress-Kosten und Load-Balancer-Gebühren. Beim eigenen Cluster zahlen Sie nur die Server. Der Mehraufwand liegt in der Einrichtung und Wartung, die Sie selbst übernehmen.
Muss ich mich um Updates kümmern?
Ja. Wer einen eigenen Cluster betreibt, übernimmt Verantwortung für Betriebssystem-Updates, Kubernetes-Versionen und Storage-Updates. Updates erfolgen kontrolliert Server für Server, ohne Downtime für Ihre Anwendungen. Wenn Sie diesen Aufwand nicht investieren möchten: Managed Kubernetes übernimmt das für Sie.
Wie sichere ich meinen Cluster?
Auf drei Ebenen: Automatische Snapshots sichern den Cluster-Zustand. Storage-Snapshots sichern persistente Daten und können auf externen Speicher exportiert werden. Zusätzlich bietet die dataforest Cloud optionale automatische Offsite-Backups als zubuchbare Zusatzoption für die gesamten Server.
Wie unterscheidet sich das von der Deployment-Plattform?
Die Deployment-Plattform deployt Anwendungen auf einem einzelnen Server über ein Web-Dashboard. Skalierung ist vertikal (größerer Server). Der Kubernetes-Cluster orchestriert Workloads über mehrere Server mit automatischem Failover und horizontaler Skalierung. Die Deployment-Plattform ist der schnelle Einstieg. Kubernetes ist der nächste Schritt.
Welche Anwendungen kann ich auf dem Cluster betreiben?
Alles was in einem Container läuft: Web-Anwendungen, APIs, Datenbanken, Message Queues, Monitoring-Stacks, CI/CD-Pipelines. Kubernetes eignet sich besonders für Anwendungen, die aus mehreren zusammenarbeitenden Services bestehen (Microservices), hohe Verfügbarkeit erfordern oder häufig aktualisiert werden.

Noch Fragen?

Dann stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung. Sie werden überrascht sein, wie schnell wir sind.

Hintergrundbild