Die Unternehmen hinter dataforest und AWS
dataforest ist ein deutsches Hosting-Unternehmen, AWS die Cloud-Sparte von Amazon. Beide vermieten virtuelle Server, und nur diese vergleichen wir hier.
dataforest cloud
Seit 2009 betreiben wir Server für unsere Kunden auf eigener Hardware und in unserem eigenen Netz. In der dataforest cloud legen Sie Ihre Cloud-Server selbst an. Wir nennen sie Seeds.
100 % Made in Germany
Ihr Vertragspartner ist die dataforest GmbH in Essen, und es gilt deutsches Recht.
Schnell eingerichtet
Sie legen ein Konto an und wählen einen Seed aus. Wenige Minuten später läuft Ihr erster Seed.
Support aus dem eigenen Haus
Unser Support gehört zu dem Team, das die Plattform entwickelt und betreibt. Wir sind täglich von 9 bis 24 Uhr für Sie da.
Mitsprache bei neuen Funktionen
Ihr Feedback geht direkt an das Team, das über neue Funktionen entscheidet. Wir stellen sie im Changelog vor.
AWS
Amazon Web Services ist seit 2006 am Markt und bietet heute mehr als 200 Dienste. Damit lässt sich fast jede Anwendung aufbauen.
Breites Portfolio
Verwaltete Dienste aus einer Hand, von Datenbanken über Kubernetes bis KI.
Regionen weltweit
Rechenzentren rund um die Welt, nah an Ihren Nutzern.
Großes Ökosystem
Viele Partner bieten Beratung und Schulungen an, und viele Fachkräfte bringen AWS-Erfahrung mit.
Große Kapazitäten
Sie können kurzfristig viel Rechenleistung und Spezial-Hardware wie GPUs dazubuchen und wieder abgeben.
Wann dataforest passt und wann AWS
Entscheidend ist, ob Sie Ihre Software selbst auf Servern betreiben oder Dienste nutzen, die AWS für Sie verwaltet. Wir bauen die dataforest cloud laufend aus.
dataforest passt besser, wenn Sie …
- Websites, Shops, Datenbanken oder Container selbst betreiben,
- viel ausgehenden Traffic haben, etwa durch Downloads oder Medien,
- direkt starten möchten,
- einen deutschen Vertragspartner und persönlichen Support wollen.
AWS passt heute besser, wenn Sie …
- verwaltete Dienste wie Datenbanken, Kubernetes oder KI-Plattformen nutzen,
- Load Balancer, Autoscaling oder private Netzwerke brauchen,
- Server auf mehreren Kontinenten betreiben möchten,
- auf die AWS-Erfahrung Ihres Teams aufbauen möchten.
Funktionen eines Seeds
Bei jedem Seed sind bis zu 20 TB Traffic im Monat inklusive, bei AWS sind es 100 GB je Konto.
Drei Seed-Reihen
Entry und Standard haben geteilte vCPUs für kleine Dienste und wechselnde Last. Performance hat dedizierte vCPUs für Dauerlast.
Bei AWS: Hunderte Instanztypen in vielen Familien, von Burst-Instanzen bis Bare Metal.
Zu den SeedsEinrichtung per cloud-init
Hinterlegen Sie beim Erstellen eine cloud-init-Konfiguration für Pakete, Benutzer und Dienste. Der Seed führt sie beim ersten Start aus.
Bei AWS: User Data mit cloud-init beim Start der Instanz.
Anleitung ansehenAnwendungen mit einem Klick
Beim Erstellen wählen Sie in der Konsole oder per API eine Anwendung aus unserem Katalog. Der Seed richtet sie beim ersten Start selbst ein.
Bei AWS: Vorkonfigurierte AMIs aus dem AWS Marketplace, teils mit Lizenzkosten des Anbieters.
Zu den AnwendungenISO-Katalog
Binden Sie eine ISO aus unserem Katalog ein und installieren Sie das Betriebssystem Ihrer Wahl selbst in der Webkonsole.
Bei AWS: Eigene Systeme bringen Sie per VM Import oder als eigenes AMI mit.
Anleitung ansehenBackups und Snapshots
Sie können tägliche Backups und Snapshots gegen Aufpreis dazubuchen. Wir bewahren jedes Backup sieben Tage auf, auch wenn Sie den Seed löschen. Vor Updates sichern Sie den aktuellen Stand mit einem Snapshot.
Bei AWS: EBS-Snapshots und AWS Backup, ebenfalls separat berechnet.
Mehr im ChangelogFirewalls und DDoS-Schutz
Sie weisen zustandsbehaftete Firewalls einzelnen Seeds oder ganzen Tags zu. Wir schützen jede öffentliche IPv4-Adresse ohne Aufpreis mit unserem DDoS-Basisschutz.
Bei AWS: Security Groups und Network ACLs, dazu AWS Shield Standard inklusive.
Mehr im ChangelogFür den Betrieb Ihres Servers bringt ein Seed alles Wichtige mit. Und er kostet deutlich weniger.
Zu den PreisenVergleichbare Ausstattung, deutlich günstiger
Wir vergleichen die kleinste passende Größe jeder Seed-Reihe mit der EC2-Instanz, die gleich viele vCPUs und gleich viel Arbeitsspeicher hat. Beide bekommen gleich viel Speicher, und wir rechnen mit einem Monat Dauerbetrieb.
Alle Preise inkl. 19 % MwSt. EC2: On-Demand-Preise der Region eu-central-1 für Linux, 730 Stunden, Speicher als EBS gp3, umgerechnet zu 1 € = 1,1225 $ (2. Oktober 2026). Ohne Savings Plans und Reserved Instances, da diese eine Bindung von 1 oder 3 Jahren voraussetzen. Startguthaben für Neukunden (bei AWS bis zu 200 $ für 6 Monate) rechnen wir nicht ein. R7i ist speicheroptimiert. AWS und Amazon EC2 sind Marken der Amazon.com, Inc. oder ihrer Tochterunternehmen.
Quellen, abgerufen am 4. Oktober 2026:dataforest cloud: Seed-KonfiguratorAWS: EC2 On-Demand-Preise und DatentransferAWS: EBS-PreiseAWS: Preise für IPv4-AdressenAWS: 100 GB freier DatentransferAWS: Grundleistung der T3-InstanzenAWS: R7i-InstanzenAWS: Lightsail-PreiseAWS: Grundleistung der Lightsail-PaketeAWS: Free TierAWS: Spot-InstanzenEZB: Referenzkurs US-Dollar
Monatskosten für zwei typische Setups
Eigene Cloud fürs Team
Ein kleines Team verwaltet Dateien, Kalender und Kontakte in einer eigenen Nextcloud. Der Server läuft rund um die Uhr und erzeugt etwa 0,5 TB ausgehenden Traffic im Monat.
- 1 × Standard S bzw. t3a.large
- 24/7
- 0,5 TB Traffic
Bei EC2 entfallen rund zwei Drittel auf den Server und ein Drittel auf den Traffic.
Mehr zur eigenen CloudTestumgebung für ein Projekt
Drei kleine Server laufen zwei Wochen lang für Tests und werden danach gelöscht. Traffic fällt kaum an.
- 3 × Entry M bzw. t3.medium
- 2 Wochen
- 0,2 TB Traffic
AWS rechnet sekundengenau ab, wir stundengenau. Bei zwei Wochen Laufzeit spielt das kaum eine Rolle. Mit Spot-Instanzen wird es bei AWS bis zu 90 % günstiger, dafür kann AWS sie jederzeit beenden.
Pro Monat, gerundet, inkl. 19 % MwSt. und je einer IPv4-Adresse pro Server. Annahmen: Region eu-central-1, On-Demand-Preise für Linux, Speicher als EBS gp3 in Seed-Größe, Traffic ins Internet abzüglich der 100 GB, die AWS pro Konto und Monat frei gewährt. Eigene Cloud 730 Stunden, Testumgebung 336 Stunden. Kurs und Stand wie oben.
Lightsail im Vergleich
Lightsail ist das einfache Server-Angebot von AWS. Die Pakete haben feste Monatspreise und enthalten Speicher und Traffic, bieten aber nicht die Auswahl und die Dienste von EC2. Die Standardpakete laufen wie T3-Instanzen mit einer Grundleistung, bei Medium-4GB sind es 20 % der CPU. Mehr Leistung gibt es nur, solange das Burst-Guthaben reicht. Ein vergleichbarer Seed kostet auch hier deutlich weniger.
Pro Monat, inkl. 19 % MwSt. Lightsail: Monatspreise der Linux-Pakete in der Region eu-central-1 ohne öffentliche IPv4-Adresse (IPv6-only), umgerechnet zu 1 € = 1,1225 $ (2. Oktober 2026). Seeds ebenfalls ohne IPv4-Adresse. Die Lightsail-Pakete enthalten doppelt so viel Speicher wie die Seeds und lassen sich nicht kleiner wählen. Amazon Lightsail ist eine Marke der Amazon.com, Inc. oder ihrer Tochterunternehmen.
Häufige Fragen zum Vergleich
Wie sind die Vergleichspaare zusammengestellt?
Aus jeder Seed-Reihe nehmen wir die kleinste Größe mit gleich vielen vCPUs und gleich viel Arbeitsspeicher wie die EC2-Instanz. Entry und Standard haben wie T3 und T3a geteilte vCPUs, allerdings ohne CPU-Credits und ohne Aufpreis für Mehrleistung. Performance hat dedizierte vCPUs für Dauerlast rund um die Uhr und steht deshalb neben R7i.
Was bedeuten die CPU-Credits bei T3?
T3-Instanzen laufen mit einer Grundleistung, bei t3.medium sind es 20 % je vCPU. Die Instanz deckt kurze Lastspitzen kostenlos mit angesparten CPU-Credits ab. Läuft sie dauerhaft über der Grundleistung, berechnet AWS im voreingestellten Unlimited-Modus die Mehrleistung zusätzlich.
AWS: Unlimited-ModusWarum sind Savings Plans nicht eingerechnet?
Savings Plans und Reserved Instances setzen eine Bindung für 1 oder 3 Jahre voraus. Sie können einen Seed dagegen jederzeit löschen, deshalb vergleichen wir auf beiden Seiten Preise ohne Bindung. Mit drei Jahren Bindung und Vorauszahlung kosten die verglichenen Instanzen rund 60 % weniger, ein Seed ist aber auch dann in jedem Paar günstiger.
AWS: Preise der Savings PlansWie werden Dollarpreise in Euro umgerechnet?
AWS veröffentlicht Preise in US-Dollar ohne Steuern, wir in Euro inklusive Mehrwertsteuer. In der Preisübersicht rechnen wir die EC2-Preise zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank in Euro um und zeigen beide Preise inkl. 19 % MwSt.
Was passiert, wenn ich dauerhaft viel CPU brauche?
Dann ist Performance die richtige Reihe. Entry ist für geringe CPU-Last ausgelegt, Standard für Last, die im Tagesverlauf schwankt. Performance hat dedizierte vCPUs und liefert die volle Leistung auch unter Dauerlast.
Welches Recht gilt für meine Daten?
dataforest ist ein deutsches Unternehmen, deshalb gilt für uns deutsches und europäisches Recht. AWS gehört zur Amazon.com, Inc. mit Sitz in den USA. Damit gilt für AWS zusätzlich US-Recht wie der CLOUD Act, auch wenn Ihre Daten in Frankfurt liegen. Für strenge Anforderungen bietet AWS die separate AWS European Sovereign Cloud an.
CLOUD Act, 18 U.S.C. § 2713AWS European Sovereign CloudWie wird abgerechnet?
Wir rechnen Seeds stundengenau ab, AWS berechnet EC2 sekundengenau. Sie bezahlen per Kreditkarte, PayPal oder SEPA-Lastschrift. Am Monatsersten schicken wir Ihnen die Rechnung für den Vormonat und ziehen den Betrag automatisch ein.
Kann ich von AWS zur dataforest cloud wechseln?
Ja. Für Linux-Server haben wir zwei Anleitungen, eine für den empfohlenen Umzug mit Neuinstallation und eine, mit der Sie Ihr System komplett übernehmen.
Linux-Server umziehenUmzug ohne NeuinstallationKann ich später zu AWS wechseln?
Ja, jederzeit. Ein Seed ist ein normaler Linux-Server, und auch die Anwendungen aus unserem Katalog laufen als gewöhnliche Software ohne Bindung an unsere Plattform. Sie übertragen Ihre Daten mit Standardwerkzeugen wie rsync oder als komplettes Disk-Image.

