Headless CMS

Ein Content-Management-System, das Inhalte von der Darstellung trennt. Sie erstellen Texte, Bilder und Daten an einem Ort und liefern alles per API an Ihre Website, Mobile App, E-Commerce-Shop oder Newsletter. Kein Vendor-Lock-in, keine Gebühren pro Redakteur, volle Kontrolle über Ihre Inhalte und Infrastruktur.

100% Made in GermanyDSGVO-konformStündliche AbrechnungKeine Mindestlaufzeit
Das Headless-Prinzip
Content Management
Artikel & Seiten
Produkte
Medien
Daten
REST · GraphQL API
WebsiteNuxt · Next
Mobile AppiOS · Android
E-CommerceShop · POS
NewsletterE-Mail
01

Wofür ein Headless CMS?

Websites und Landingpages

Inhalte im CMS pflegen, auf der Website mit dem Framework Ihrer Wahl darstellen. Nuxt, Next.js, Astro oder statische Seiten: Das Frontend ist frei wählbar. Redakteure arbeiten im vertrauten Editor, Entwickler haben volle Kontrolle über Design und Performance.

Mobile Apps mit Content-Backend

iOS- und Android-Apps benötigen strukturierte Inhalte: Texte, Bilder, Konfigurationen. Ein Headless CMS liefert diese per API, ohne dass für jede Textänderung ein App-Update nötig ist. Redakteure aktualisieren Inhalte sofort, Nutzer sehen Änderungen beim nächsten Öffnen.

Multi-Channel-Content

Ein Produkttext, der auf der Website, im Shop, in der App und im Newsletter erscheint. Statt denselben Inhalt an vier Stellen zu pflegen, wird er einmal im CMS erstellt und per API überall hin geliefert. Änderungen wirken sofort auf allen Kanälen.

Agenturen mit mehreren Kundenprojekten

Für jedes Kundenprojekt ein eigenes WordPress aufsetzen, pflegen und updaten? Ein Headless CMS kann mehrere Projekte über eine Instanz verwalten. Inhalte sind per API getrennt, die Verwaltung bleibt zentral.

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Content-Typen und Einsatzbereiche

Blog & Magazin

Artikel, Autoren, Kategorien

E-Commerce

Produkte, Varianten, Preise

Landingpages

Sektionen, CTAs, Formulare

Dokumentation

Anleitungen, Changelogs, FAQs

Events

Termine, Referenten, Locations

Portfolio

Projekte, Case Studies

Speisekarten

Gerichte, Preise, Allergene

Immobilien

Objekte, Exposés, Grundrisse

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Open-Source-Tools für Ihr Headless CMS

REST und GraphQL APIs

Inhalte werden über standardisierte APIs bereitgestellt. Frontends, Mobile Apps und Drittsysteme greifen über dieselbe Schnittstelle auf Content zu. Filterung, Paginierung und Relationen zwischen Inhalten sind direkt über die API steuerbar.

Frontend-Freiheit

Kein vorgegebenes Theme, kein eingeschränktes Template-System. Das Frontend wird mit dem Framework Ihrer Wahl gebaut: Nuxt, Next.js, Astro, SvelteKit, React Native oder eine statische HTML-Seite. Das CMS liefert nur die Daten.

Visueller Content-Editor

Redakteure arbeiten in einem vertrauten Admin-Panel mit Rich-Text-Editor, Medien-Bibliothek und Vorschau. Keine technischen Kenntnisse erforderlich. Entwickler definieren die Inhaltsstruktur, Redakteure füllen sie mit Leben.

DSGVO-konform auf eigenem Server

Bei SaaS-CMS-Anbietern liegen Ihre Inhalte auf fremden Servern, häufig außerhalb der EU. Ein selbst gehostetes Headless CMS läuft auf Ihrem Server in Deutschland. Sie kontrollieren den Datenspeicherort, den Zugang und die Verarbeitung.

Keine Gebühren pro Redakteur

Kommerzielle Headless-CMS-Plattformen berechnen pro Nutzer, pro API-Aufruf oder nach Content-Einträgen. Open-Source-Headless-CMS sind quelloffen und kostenlos. Die einzigen Kosten sind der Server.

Versionierung und Workflows

Entwürfe erstellen, prüfen und freigeben. Inhalte lassen sich als Draft speichern und erst nach Freigabe veröffentlichen. Rollen und Berechtigungen steuern, wer Inhalte erstellen, bearbeiten oder publizieren darf.

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Zwei bewährte CMS für unterschiedliche Anforderungen

Strapi 70.000+ GitHub Stars, MIT-Lizenz

API-first Headless CMS mit visuellem Content-Type-Builder (strapi.io). Content Types lassen sich per Drag-and-Drop definieren, REST- und GraphQL-APIs werden automatisch generiert. Die Installation erfolgt über Coolify oder Docker Compose.

Eignet sich für: Produkte, Events, Landingpages, Dokumentation, individuelle Datenstrukturen, Multi-Projekt-Verwaltung.

Ghost 52.000+ GitHub Stars, MIT-Lizenz

Publishing-Plattform mit nativer Content API und exzellentem Editor (ghost.org). Bietet Mitgliederverwaltung, Newsletter-Versand und SEO-Optimierung. Die Installation erfolgt über Coolify oder Docker Compose.

Eignet sich für: Blogs, Magazine, Content-Marketing, Mitgliederbereiche, Newsletter.

05

Headless CMS oder klassisches CMS?

Headless CMS (eigener Server)

Beste Wahl für Teams, die Content auf mehreren Kanälen ausspielen.

  • Content und Frontend unabhängig voneinander deploybar
  • Ein CMS liefert Inhalte an Website, App und Newsletter gleichzeitig
  • Volle API-Kontrolle (REST, GraphQL)
  • Frontend frei wählbar (React, Vue, statisch, mobil)
  • Kein Vendor-Lock-in, jederzeit migrierbar
  • DSGVO-konform, Daten auf Ihrem Server in Deutschland
  • Keine Kosten pro Redakteur oder API-Aufruf
  • Mehr Komponenten zu warten (CMS, Datenbank, Frontend)
  • Technische Kenntnisse für Einrichtung erforderlich

Klassisches CMS (monolithisch)

Beste Wahl für einzelne Websites, die schnell online gehen sollen.

  • Inhalt und Darstellung in einem System, sofort nutzbar
  • Tausende Themes und Plugins verfügbar
  • Kein separater API-Zugang erforderlich
  • Große Community, viele Tutorials und Agenturen
  • Einfacher Einstieg ohne Entwicklerkenntnisse
  • Content an ein einzelnes Frontend gebunden
  • Performance hängt von Plugin-Anzahl und Theme ab
  • Multi-Channel nur über Zusatzplugins oder Workarounds
  • Vendor-Lock-in bei proprietären Themes und Plugins
Ein Headless CMS eignet sich für Teams, die Content auf mehreren Kanälen ausspielen oder ein individuelles Frontend bauen. Ein klassisches CMS wie WordPress ist die bessere Wahl, wenn eine einzelne Website mit Standardfunktionen schnell online gehen soll und keine Entwicklerressourcen vorhanden sind.
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In wenigen Schritten zum eigenen CMS

01Schritt 01

Seed erstellen

Wählen Sie ein Modell mit mindestens 2 CPU und 4 GB RAM. Für Strapi mit mehreren Content Types und Medien empfehlen wir 4 CPU und 8 GB RAM. Für Ghost reicht ein kleineres Modell.

02Schritt 02

CMS installieren

Strapi oder Ghost lassen sich über Coolify mit wenigen Klicks oder per Docker Compose einrichten. Domain und SSL-Zertifikat werden automatisch konfiguriert. Detaillierte Anleitungen finden Sie in unseren Guides.

03Schritt 03

Inhalte erstellen und per API abrufen

Legen Sie Content Types an (Strapi) oder schreiben Sie Ihren ersten Artikel (Ghost). Rufen Sie die Inhalte per REST API ab und binden Sie sie in Ihr Frontend ein.

08

Seed konfigurieren

Stündlich abgerechnet, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr. Ein Server für Ihr CMS, Ihre Datenbank und beliebig viele Content-Projekte.

Entry

Einsteiger


CPU-Zuweisung nach Verfügbarkeit
Mindestens Intel Xeon Gold
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR4-ECC-RAM
Ausgewogene Disk-Performance

3,65 €
/ Monat
ab
0,005848 €
/ Stunde

Standard

Allrounder


AMD EPYC Turin
Mindestens 2.6 GHz
Bis zu 4.5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Erhöhte Disk-Performance

9,01 €
/ Monat
ab
0,014439 €
/ Stunde

Performance

CPU-optimiert


AMD EPYC Turin (High Frequency)
Mindestens 3.3 GHz
Bis zu 5 GHz
NVMe-SSD-Speicher
3-fache Replikation via Ceph
DDR5-ECC-RAM
Maximale Disk-Performance, IOPS-optimiert

12,26 €
/ Monat
ab
0,019639 €
/ Stunde

Alle Preise inkl. 19% MwSt.

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Warum dataforest Cloud?

Datensouveränität

Ihre Daten bleiben in Deutschland. Alle Seeds laufen in zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt am Main. Keine Datenübermittlung in Drittstaaten, volle DSGVO-Konformität.

Bereitstellung in Sekunden

Seeds werden automatisiert bereitgestellt. Von der Konfiguration bis zum laufenden Server vergehen nur wenige Sekunden. Keine Wartezeiten, keine Tickets.

Stündliche Abrechnung

Sie zahlen nur, was Sie nutzen. Keine Mindestlaufzeiten, keine Einrichtungsgebühren. Seeds lassen sich jederzeit erstellen und wieder löschen.

Volle Kontrolle

Root-Zugriff, Public API und volle Transparenz. Sie entscheiden, was auf Ihrem Seed läuft. Kein Vendor-Lock-in, keine versteckten Einschränkungen.

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Bevor Sie loslegen.

Was ist ein Headless CMS?
Ein Content-Management-System, das Inhalte von der Darstellung trennt. Redakteure pflegen Texte, Bilder und Daten über ein Admin-Panel. Entwickler rufen diese Inhalte per API (REST oder GraphQL) ab und stellen sie auf einer Website, in einer App oder einem anderen Kanal dar. Das CMS hat kein eigenes Frontend, daher der Name headless.
Was ist der Unterschied zu WordPress?
WordPress ist ein monolithisches CMS: Inhalte und ihre Darstellung (Theme) sind im selben System. Änderungen am Design erfordern oft Änderungen am CMS. Ein Headless CMS liefert nur Daten per API. Das Frontend ist komplett unabhängig und kann mit jeder Technologie gebaut werden. WordPress bietet zwar auch eine REST API, ist aber nicht dafür optimiert und liefert viel Overhead mit.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Für die Installation über Coolify nicht zwingend. Für die Nutzung der API und den Bau eines Frontends sind Grundkenntnisse in einer Programmiersprache oder einem Framework (z.B. Nuxt, Next.js, Astro) hilfreich. Strapi und Ghost bieten beide einen visuellen Editor, den Redakteure ohne technische Kenntnisse nutzen können.
Welches Tool soll ich wählen, Strapi oder Ghost?
Strapi eignet sich für strukturierte Inhalte mit eigenen Content Types (Produkte, Seiten, Events). Es ist ein reines API-first CMS für Entwickler und Agenturen. Ghost eignet sich für Publishing: Blogs, Magazine und Content-Marketing. Es bietet einen exzellenten Editor und eine native Content API, ist aber auf Artikel und Seiten fokussiert.
Wie viele Inhalte und Redakteure sind möglich?
Strapi und Ghost setzen keine künstliche Obergrenze für Redakteure oder Inhalte. Die Leistung hängt von der Server-Ausstattung ab. Ein Seed mit 4 CPU und 8 GB RAM eignet sich für tausende Inhalte und dutzende gleichzeitige Redakteure.
Kann ich von einem bestehenden CMS umziehen?
Ja. Strapi bietet Import-Funktionen und eine offene Datenbank (PostgreSQL), in die sich bestehende Inhalte migrieren lassen. Ghost unterstützt den Import aus WordPress, Medium und anderen Plattformen direkt über das Admin-Panel.
Ist ein Headless CMS langsamer als ein klassisches CMS?
Im Gegenteil. Da das Frontend unabhängig ist, lässt es sich als statische Seite (SSG) oder per Server-Side Rendering (SSR) ausliefern. Die API-Antworten sind reines JSON ohne HTML-Overhead. In Kombination mit einem CDN sind Headless-Setups typischerweise deutlich schneller als ein klassisches CMS mit Plugins.
Welche Verantwortung übernehme ich beim Self-Hosting?
Wer einen eigenen Server betreibt, übernimmt die Verantwortung für dessen Sicherheit. Das bedeutet: Betriebssystem und Container-Images aktuell halten, Sicherheitsupdates zeitnah einspielen und regelmäßige Backups einrichten. Wer diesen Aufwand nicht investieren möchte, ist mit einem managed CMS-Anbieter besser beraten, der Installation, Updates und Wartung übernimmt.
Wie sichere ich meine Daten?
Empfohlen wird ein regelmäßiges Backup der Datenbank und des Upload-Verzeichnisses. Über Coolify lassen sich automatische Datenbank-Backups einrichten. Zusätzlich bietet die dataforest Cloud optionale automatische Offsite-Backups als zubuchbare Zusatzoption. Wichtige Daten sollten eigenständig auf externe Systeme gesichert werden.
Kann ich mehrere Websites von einem CMS aus bedienen?
Ja. Das ist einer der Hauptvorteile eines Headless CMS. Eine Strapi-Instanz kann Inhalte an beliebig viele Frontends liefern: Hauptwebsite, Microsite, App und Newsletter greifen auf dieselben Inhalte zu.
Was passiert, wenn das CMS ausfällt?
Bei einem statisch generierten Frontend (SSG) bleiben alle Seiten online, da sie als HTML-Dateien ausgeliefert werden. Nur die Aktualisierung neuer Inhalte pausiert. Bei Server-Side Rendering hängt die Verfügbarkeit vom CMS ab. In beiden Fällen starten die Docker-Container bei einem Serverneustart automatisch.

Noch Fragen?

Dann stehen Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung. Sie werden überrascht sein, wie schnell wir sind.

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